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Die Unterscheidung von Akutmedizin und Dauertherapiemittel gelingt auf einfache Weise

Das Problem: Verschiedene Asthma-Sprays. Die Lösung: Viele Asthmapatienten brauchen ein Spray für die Dauertherapie und eines, das bei akuten Beschwerden hilft. Um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Sie die Präparate zum Beispiel mit farbigem Klebeband markieren. Wenn die Inhalationstechnik der Sprays unterschiedlich ist, sollten Sie etwas öfter in der Apotheke vorbei­schauen und kontrollieren lassen, ob Sie alles richtig machen.

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Forscher finden heraus, dass bei älteren Menschen der Wortschatz leidet, wenn Sie viel fernsehen

Wenn ältere Menschen mehr als drei­einhalb Stunden am Tag fernsehen, könnte ihr Wortschatz leiden. Dies vermutet eine Studie in Scientific Reports mit Daten von fast 3600 Teilnehmern. Zu Beginn der Untersuchung war keiner von ihnen dement. Doch sechs Jahre später war bei den Langzeitsehern das Wortgedächtnis beeinträchtigt. Bei der Auswertung waren die Studienteilnehmer im Schnitt 67 Jahre alt.

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Nicht jede Yoga-Position kann bei Osteoporose praktiziert werden

Wer an Osteoporose leidet und Yoga machen möchte, kann das tun, sollte die Übungen aber an die krankheitsbedingten Einschränkungen anpassen. Das haben Wissenschaftler der Mayo-Klinikin Rochester (USA) festgestellt. So könnten Positionen, bei der die Wirbelsäule extrem gebeugt oder gestreckt wird, bei Menschen mit geringer Knochendichte das Risiko für Stauchungsbrüche erhöhen.

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Pflanzenkost: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 400 Gramm Gemüse pro Tag

Was wir essen, wirkt sich nicht nur auf unseren Körper aus – es könnte auch unser seelisches Empfinden beeinflussen. Einen möglichen Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche legt eine Studie mit 50 000 Menschen in Groß­britannien nahe, veröffentlicht im Fachmagazin Social Science and Medicine. Die Teilnehmer wurden über einen längeren Zeitraum zu ihren Essgewohnheiten und ihrem Gemütszustand befragt. Das Ergebnis: Je mehr Obst und Gemüse die Menschen aßen, desto besser fühlten sie sich psychisch.

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Auswertung unterschiedlicher Studien zeigt: Entfernung per Laser mit höherem Rückfallrisiko

Werden Krampfadern per Laser entfernt, ist das Rückfallrisiko viermal höher als nach einem chirurgischen Eingriff (Stripping). Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung unterschiedlicher Studien der Ruhr-Universität Bochum. Möglicher Grund für die deutlich höhere Rückfallquote: Bei einer Lasertherapie bleibe immer ein Stumpf der behandelten Vene bestehen, um einen Sicherheitsabstand zur tiefen Beinvene zu wahren.

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Raps gilt als Pflanze mit großem Potenzial

Rapssaat enthält nicht nur wertvolles Öl, sondern auch hochwertiges Eiweiß. Allerdings schmeckt es extrem bitter. Auf der Suche nach neuen pflanzlichen Eiweißquellen haben Wissenschaftler der Technischen Universität München nun die Substanz entschlüsselt, die den bitteren Geschmack verursacht. Dies sei ein erster Schritt, um Raps für die menschliche Eiweißversorgung zu erschließen, so die Forscher. Gelingt es, den Bitterstoff durch technische Verfahren oder Zucht auszuschalten, könnte man aus Rapssaat wohlschmeckende, eiweißreiche Lebensmittel herstellen.

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Bei der Makula-Degeneration wird der “Punkt des schärfsten Sehens” geschädigt

Ein neues Verfahren gegen die zur Erblindung führende Makula-Degeneration weckt Hoffnung. Britische ­Forscher setzten zwei Patienten ein aus Stammzellen gezüchtetes kleines Netzhautstück ein, berichten sie im Fachmagazin Nature Biotechnology. Bei beiden verbesserte sich die Sicht deutlich, ein Patient konnte wieder Zeitung lesen. Bis die Methode als Therapie angeboten werden kann, ­bedarf es jedoch weiterer Studien.

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Im Hier und Jetzt: Den Moment bewusst erleben

Die Technik entspannt und kann auch Frauen in den Wechseljahren helfen: Achtsamkeits­training. Laut einer Untersuchung an der Mayo-Klinik in Minnesota (USA) helfen die Übungen besonders Frauen, die in der Zeit der hormonellen Umstellung sehr gestresst sind. Es geht darum, dem Moment mehr Aufmerksamkeit zu schenken und bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Frauen, denen das gut gelingt, fühlten sich weniger gereizt, depressiv oder ängstlich. Der Effekt war umso stärker, je größer der wahrgenommene Stress war. Auf Hitze­wallungen oder starkes Schwitzen hatte die Methode keinen Einfluss. An der Studie nahmen rund 1700 Frauen zwischen 40 und 65 Jahren teil.

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Kleine Luftblasen in der Tropfvorrichtung können dazu führen, dass Tropfflaschen nicht tropfen

Das Problem: Die Tropfflasche tropft nicht. Die Lösung: Manchmal streiken Tropfflaschen, weil sich in der Tropfvorrichtung kleine Luftblasen verfangen haben.Um diese zu beseitigen, können Sie zunächst leicht mit dem Finger gegen die Flasche tippen. Reicht das nicht aus, empfiehlt es sich, sie mehrmals vorsichtig auf einen harten Untergrund zu klopfen.

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Ein neuer Impfstoff soll das Immunsystem gegen Krebszellen in Stellung bringen

Humane Papillomviren (HPV) können Krebserkrankungen auslösen, beispielsweise am Gebärmutterhals. Bisher stehen zwar Impfstoffe zur Verfügung, die eine Infektion verhindern. Sie wirken jedoch nicht bei Menschen, die bereits mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben nun einen therapeutischen Impfstoff entwickelt. Er soll die sogenannten zytotoxischen T-Zellen des Im­mun­systems stimulieren, sodass sich diese gegen infizierte Zellen oder Krebszellen wenden und sie abtöten. Erste Laborversuche waren erfolgreich. Klinische Tests mit Patienten stehen allerdings noch aus.

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Anker-Apotheke

Die Anker-Apotheke wurde im Jahre 1904 als eine der ersten Apotheken in der erst wenige Jahrzehnte alten Stadt Wilhelmshaven in dem eigens dafür gebauten Wohn- und Geschäftshaus in der Gökerstrasse gegründet.

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